Nun, die MAD MEN aus der gleichnamigen Fernsehserie scheinen nun endgültig in der Popkultur angekommen zu sein. Jedenfalls gibt es sie ab Juli auch als Barbiepuppen, erhältlich bei BarbieCollector.com.

Wann endlich wird Olly Moss für einen Mega-Hollywood-Film die offiziellen Plakate entwerfen? Wahrscheinlich nie. Seine Bilder sind zu wenig aufgeregt. In der Regel pickt Moss sich nur ein einziges Detail aus dem Film heraus (oder, wie im Fall von Bruce Willis’ Schuhen aus “Die Hard”, ein Detail, das nur im Hinterkopf mitschwingt – was wäre, wenn Bruce Willis mit Schuhen statt barfuß hätte kämpfen können?). Dazu ein paar Striche und Formen. Aber was für welche. Und was sich beim Anblick der Poster erst im Kopf abspielt.
Für das britische “Empire”-Magazin entwirft Moss monatlich ein Plakat neu.


Klasse gemacht: Der Gral ist nicht das Ziel, sondern das, was zwischen Vater und Sohn steht. Denn am Ende sollen Senior und Junior sich finden. Niemand hat das bisher so gut auf den Punkt gebracht wie Olly Moss.




Die unvergessliche Christopher-Walken-Szene:

Nicht minder bemerkenswert sind Moss’ fiktive Cover für PC-Spiele:


Frank Eidlitz (1923-1997) war so ziemlich für die aufregendsten Designgrafiken der Sechziger und Siebziger verantwortlich. Ob Corporate oder frei, alles, was er in die Hände nahm, sah hinterher besser aus. Wie etwa Shell:



Keine Zeiger, keine Umrundungen, kein Gesamtdisplay. Es ist eine Uhr, die nur den Augenblick anzeigt. Vielleicht was für Leute, die “nur für den Augenblick” leben wollen. Nichts ist mehr relativ. Gesehen bei qlocktwo (mit iPhone-App.) oder bei Switched on Set.

Was ist das Schöne am Baden? Und warum ist das Baden ein so häufiges Motiv in der Kunst? Wer badet, ist ja nicht automatisch schön. Vielleicht ist es die Intimität, die denjenigen, der Bilder Badender betrachtet, so gefällt. Vielleicht mag man das Baden auch, weil der Mensch dann ganz bei sich ist, durch nichts abgelenkt. Die Ausstellung “Intimacy!” (Kunstmuseum Ahlen, bis 25.4.) und der dazugehörige, eindrucksvolle Fotoband “Intimacy! Banden in der Kunst” (Wienand Verlag, 320 Seiten) zeigen die schönste Nebenbeschäftigung der Welt, so wie Künstler sie vom 15. Jahrhundert bis heute festgehalten haben. Denn Baden, zeigt die Ausstellung, ist mehr als nur Hygiene: Es kann ein religiöses Reinigungsritual sein, manchmal ist das Bad sogar ein Tatort.
Bettina Rheims: Rose McGowan sinking in a Bath of Roses, 1996, C-Print, 150 x 120 cm, Sammlung Sander:

Ernst Ludwig Kirchner: Mädchen im Tub, 1913, Rotfeder auf Papier, 33,5 x 38 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett:

In Sook Kim: Self Portrait, 2006, C-Print, ca. 120 x 170 cm, Privatsammlung:

Xenia Hausner:
Bambi, 2005, Mixed Media auf Dibond, 124 x 186 cm, Privatsammlung:

Eric Fischl:
Bathroom Scene # 5, 2005, Öl auf Leinen, 182,9 x 91,4 cm, Olbricht Collection:


Echo-Awards
05.03.2010 | Autor: Sassan Niasseri | In: StarsKleiner Vampir. Hätte dennoch die Kurven nicht verstecken müssen:

Tiefes Dekolletee ist aber auch nicht alles. Unmögliches Kleid:

Bücher verschönern jedes Regal. Und gerade der Buchrücken kann entzücken: Icoeye zeigt, wie man aus Rückseiten Kunstwerke macht. Umschlag anmalen und ums Buch legen. So sieht’s aus:


Sie nahmen sich das Recht raus, so auszusehen, wie sie wollten. Und das zu machen, was auch jede Andere tun möchte. Und dazu gehörte eben auch alles Erotische. “Beauty Redefined” nannte sich das. Die Ironie lag daran, dass die Suicide Girls so aussahen wie niemand sonst, und das, was sie taten, dann doch so noch nicht zu sehen war. Vor wenigen Jahren wurde das unter dem Label “Alternative Porn” vermarktet – alles ein bisschen cooler, natürlicher, unreiner, blechverzierter, tätowierter -, mittlerweile ist “Alternative Porn” selbst zu einer verkaufsträchtigen Marke geworden, die im Web auf Paysites viel Geld einspielt (http://suicidegirls.com/). Das Phänomen hat sich ein wenig überlebt.
Das Erstaunliche ist, dass der Fotoband SUICIDE GIRLS (Ammo Books, 396 Seiten, 26,95 Euro) dennoch beeindruckt. Geordnet nach Kontinenten, nicht nach Körpern, schlägt einem volles Selbstbewusstein entgegen: So zeig ich mich hier und kann nicht anders. Kaum vorstellbar, dass sich eine der Frauen künstlich in Pose gesetzt hat (Anm.: Die Bilder im Buch zeigen mehr).






Der Computer, mein Möbelstück
02.03.2010 | Autor: Sassan Niasseri | In: ProdukteDer RCA Spectra 70, 1965 auf den Markt gebracht (der Name wurde anscheinend mit Blick auf die sehr nahe Zukunft ausgewählt), war so ziemlich der schickste Rechner seiner Zeit. Ist es vielleicht auch heute noch. Er würde sich als Möbelstück in jedem Wohnzimmer gut machen. Zum Bedienen, aber auch zum Spielen. Oder drauf sitzen. Er erinnert an ein Mischpult mit Lochkartensystem.



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